Ausbildung

Da dem Berufsbild Tierheilpraktiker bislang die behördliche Anerkennung fehlt, gibt es auch keine Regelung, was die Dauer und Inhalte der Ausbildung anbelangt. So bieten zahlreiche Schulen Kurse unterschiedlichster Dauer und Qualifikationen an.

Ich habe mich für „Paracelsus“, den größten Ausbilder für Naturheilverfahren in Europa entschieden. Dort dauert die Ausbildung (nebenberuflich) zwei Jahre und beinhaltet Seminare in Anatomie, Physiologie und Pathologie der einzelnen Tierarten, Ernährung und Notfallmedizin,

Labor- und Gesetzeskunde und naturheilkundlichen Verfahren wie Homöopathie, Phytotherapie, Bachblüten, Akupunktur usw. Ferner werden Praktika z.B. in Reitställen oder Tierheimen durchgeführt.

Der Verband Deutscher Tierheilpraktiker (VDT) bietet zudem seinen Mitgliedern die Gelegenheit mittels seines Zertifizierungsverfahren ihre in Aus- und Weiterbildung erworbenen Kenntnisse unter Beweis zu stellen und mit Erwerb des Zertifikats die Bezeichnung „Geprüfter Tierheilpraktiker (VDT)“ zu tragen.